CDT
- Labordiagnostik zur Erfassung des Alkoholismus -
| CDT: |
ein durch Alkoholeinfluss verändertes Transferrin mit reduziertem Kohlenhydratanteil = Carbohydrate-Defficient-Transferrin = "Kohlenhydrat-Mangel-Transferrin" |
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Es übertrifft die Sensitivität und Spezifität bisher üblicher "Alkohol-Parameter" im hohen Maße und ist damit besser als:
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| 1. |
Prüfung der Leberfunktion ("Leberwerte"): - Gamma-GT + - GOT + - GPT + |
Alkohol geschädigte Leber |
| 2. |
Prüfung des Ery-Volumens: - MCV (HK/Ery) + |
Störung der Erythropoese |
Nicht durch Alkohol bedingte Erhöhungen der "Leberwerte" und des MCV können durch das CDT labordiagnostisch abgeklärt werden.
(z.B. Hepatitis, Vitamin-B12- oder Folsäure-Mangel: CDT = normal). |
Das CDT tritt etwa 6 - 10 Tage nach übermäßigem und regelmäßigem Alkoholkonsum auf. (ca. 60g absoluter Alkohol/Tag, d.h. z.B. 1 Flasche Wein/Tag). Einmaliger Alkoholkonsum erhöht zwar die "Leberwerte", führt aber noch nicht zum CDT-Anstieg. Ebenfalls nach ca. 6 - 10 Tagen wird bei Alkoholabstinenz das CDT wieder normalisiert. Eine geringere Abstinenzzeit (z.B. 1-2 Tage vor einem Arztbesuch) lässt das CDT unbeeinflusst, der Alkoholismus kann so noch erfasst werden.
CDT ist deshalb geeignet für:
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- Diagnostik Alkoholkranker - Abklärung unklar erhöhter "Leberwerte" -
Überwachung bei Entziehungskuren - Parameter in der Rechtsmedizin (bes. Führerscheinentzug) -
Parameter in der Arbeitsmedizin |
| Probenmaterial: |
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1 ml Serum oder Vollblut ohne Zusatz |
| Referenzwerte: |
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methodenabhängig, geschlechtsspezifisch, erhöht in der Schwangerschaft. (siehe Befund) |
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