Virale Gastroenteritis durch Norwalk-like Viren
| Robert-Koch Institut, Bericht: |
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2002: Verdopplung der Norwalk-Virus-Brechdurchfälle in Deutschland Sachsen-Anhalt: Platz 2 in der Häufigkeit aller Bundesländer |
| Erreger, RNA-Virus: |
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Aus der Familie der Caliciviren, seit 1972 bekannt Vorkommen in einer großen Anzahl immunologisch differenter Subtypen |
| Übertragung, extreme Infektiosität: |
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kontaminiertes Wasser und Lebensmittel Schmierinfektion von Person zu Person |
| Krankheitsverlauf, nach wenigen Tagen abklingend: |
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| Inkubationszeit: |
12 bis 48 Stunden |
| Symptome: |
1-3 Tage anhaltender Brechdurchfall, Kopf- und Bauchschmerzen, Mattigkeit, Fieber |
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| Epidemiologie, meldepflichtige Erkrankung: |
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nach Rotaviren zweithäufigster viraler Erreger der Gastroenteritis bei Kindern ca. 50% der Gastroenteritiden bei Erwachsenen sehr resistent gegen Umwelteinflüsse |
| Vorbeugung: |
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strenge Hände- und Toilettenhygiene |
| Labordiagnostik, Enzyimmunoassay = EIA: |
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Bestimmung spezifischer Virus-Antigene der Genogruppen I und II aus Stuhl oder Rektalabstrichen. Nur eine ausreichende Materialmenge ermöglicht sichere Ergebnisse! |
| Ausnahmekennziffer: |
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3481 wie für alle meldepflichtigen Erkrankungen |
| Bewertung: |
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Ein positives Ergebnis belegt die Norwalk-Virus-Infektion, schließt aber zusätzliche Darmpathogene nicht aus. Ein negatives Ergebnis sollte kontrolliert werden (anderer Zeitpunkt der Probenentnahme). |
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