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Das Parvovirus B19 ist weltweit verbreitet, die Durchseuchung liegt bei 20 - 60%. |
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Das Virus wird meist durch Tröpfchen-Infektion übertragen. |
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Die Zielzellen des B19-Virus sind Vorstufen der Erythrozyten des Knochenmarks. |
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Je nach immunologischer Kompetenz können Anämien auftreten. |
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| Klinische Bilder: |
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Erythema infectiosum, auch als Kinderkrankheit "Ringelröteln" bekannt: Typisches Exanthem, das meist von grippeähnlicher Symptomatik begeleitet wird. |
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Parvovirus B19-Infektion im Erwachsenenalter: Oft asymptomatischer Verlauf; in einzelnen Fällen Symptome der Grippe. In ca. 50% treten Arthropathien auf. Frauen sind häufiger betroffen als Männer. Meist sind die kleinen Gelenke der Hände und Füße befallen ( oft symmetrisch ). Die Arthritiden können über Monate und Jahre
persistieren. Sie sind klinisch von einer rheumatoiden Arthritis nicht zu unterscheiden. |
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Infektion in der Schwangerschaft: Ca. 40% der Schwangeren weisen keine Immunität gegen Parvo B19 auf. Bei einer Infektion kann das Virus auf den Feten übertragen werden (1/3 der Fälle). Eine schwere akute oder chronische Anämie mit möglicherweise nachfolgendem Hydrops fetalis und/oder Spontanabort können die Folge sein. |
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| Indikation: |
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V.a. eine akute Infektion |
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Differentialdiagnose bei chronischen Arthritiden |
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Überprüfung der Immunitätslage vor einer Schwangerschaft |
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Bitte geben Sie bei der Anforderung die klinische Fragestellung mit an !!!
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| Material: |
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Serum bzw. Vollblut ohne Zusatz |