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17 - Hydroxy - Progesteron im Serum

Klinische Indikation

  • 21-Hydroxylasemangel (Adrenogenitales Syndrom (AGS))
  • Pubertas praecox
  • Virilisierungserscheinungen bei Mädchen (Hirustismus, Akne, etc.)
  • Ovarial- und Nebennierentumor (androgenproduzierende Tumoren)
  • Diagnose und Behandlung bei Wachstumsstörungen

Beurteilung

Der 21-Hydroxylasemangel führt zur Anhäufung von 17-Hydroxy-Progesteron, das normalerweise durch die 21-Hydroxylase zu 11- Desoxycortisol metabolisiert wird. Die Vermehrung von 17-Hydroxy-Progesteron führt zu einer verstärkten Bildung von Androgenen wie DHEA und DHEA-S.

Referenzbereiche / Entscheidungsgrenze

International (SI): nmol/l
0,9 - 3,0
0,6 - 8,9

0,15 - 4,85
Follikelphase
Lutealphase

Männer
Konventionell (KE): ng/ml
0,3 - 1,0
0,2 - 2,9

0,05 - 1,6
Follikelphase
Lutealphase

Männer
Umrechnung: KE = SI * 0.33

Sonstiges

Zugehörigkeit EndokrinologieFertilität
Methode ELISA
Störfaktoren Hämolyse, Lipämie
Präanalytik
  • Blutentnahme morgens zwischen 8 und 10 Uhr (zirkadiane Rhythmik)
  • bei Frauen: in der frühen Follikelphase (1. - 6. Tag p.m.)
Volumen 1 ml Serum

Literaturhinweise

Speiser et al, Congenital Adrenal Hyperplasia Due to Steroid 21-Hydroxylase Deficiency: An Endocrine Society Clinical Practice Guideline, J Clin Endocrinol Metab 2018; 103: 4043 - 4088

Stand: 2/24/2021

 

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